1. Essener Asthmatag 2016

1. Essener Asthmatag 2016

am 13. Februar im Lehr-und Lernzentrum am Universitätsklinikum Essen

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Wissenschaftliche Leitung der Veranstaltung

Teschler

Prof. Dr. med. Helmut Teschler

Darwiche

Priv.-Doz. Dr. med. Kaid Darwiche

Herzlich willkommen zum 1. Essener Asthmatag

Der Begriff Asthma stammt aus dem Griechischen und bedeutet Beklemmung. Es handelt sich um eine chronische - das heißt lang andauernde - und anfallsartig auftretende, entzündliche Erkrankung der Atemwege. Das Asthma ist mit einer erhöhten Empfindlichkeit der Bronchien gegenüber verschiedenen Reizen verbunden. Typische asthmatische Beschwerden sind pfeifende Atmung, Husten, Engegefühl in der Brust, Kurzatmigkeit und Luftnot. Oft treten die Beschwerden nachts und in den frühen Morgenstunden auf. Für die meisten der Betroffenen steht eine inhalative Therapie zur Verfügung, die weitgehende Symptomfreiheit gewährleistet. Nicht immer lässt sich das Asthma jedoch so gut einstellen. Diese Menschen sind in ihren Alltagsaktivitäten und ihrer Lebensqualität eingeschränkt.

Heutzutage können verschiedene Unterformen des Asthmas unterschieden werden. Außerdem stehen neue Therapieformen zur Verfügung, die gezielt in die Abläufe der Erkrankung eingreifen und die Symptome lindern können. Vielversprechend ist auch ein endoskopisches Verfahren – die sogenannte Thermoplastie - bei der die überaktivierte Muskulatur der Atemwege während eines kleinen endoskopischen Eingriffs behandelt wird. Dank dieser Fortschritte ist es heute möglich, für jeden Patienten mit Asthma bronchiale – egal ob leicht oder schwer - eine individualisierte Therapie durchzuführen, die Besserung garantiert und Nebenwirkungen minimiert.

Mit dem „1. Essener Asthmatag“ wollen wir Ärzte und Betroffene gleichermaßen ansprechen. Wir wollen über die Volkserkrankung Asthma informieren und etablierte und neue Behandlungsmöglichkeiten darstellen.

Liegt bei mir ein Asthma vor? Ist die Lungenfunktion vermindert? Inhaliere ich richtig? Habe ich Allergien? Diese und weitere Fragen sollen in mehreren Vorträgen von ausgewiesenen Experten erörtert werden. Außerdem werden mehrere Stände mit der Möglichkeit der Selbstmessung und für den Erfahrungsaustausch mit Experten und Betroffenen aufgebaut.

Wir freuen uns, Sie hierzu begrüßen zu dürfen!

Prof. Dr. med. H. Teschler

Priv.-Doz. Dr. med. K. Darwiche